Kork ist ein Naturprodukt, das aus der Rinde der Korkeiche gewonnen wird. Die Rinde wird vom Baum abgeschält, der Baum wird bei diesem Prozess nicht gefällt. Die Rinde wächst wieder nach und kann dann erneut geerntet werden. Der Rohstoff Kork ist von Natur aus schwer entflammbar und wasserabweisend. Mit einem Bodenbelag aus Kork trägt man zur Erhaltung der Umwelt bei und tut seiner auch Gesundheit einen Gefallen.
Einsatzbereiche
Dieser Belag kann in fast allen Arbeits- und Lebensbereichen eingesetzt werden, ob im Kinderzimmer, oder im Bad, überall kann er Behaglichkeit und natürliche Schönheit ausstrahlen. Im Bad und in stark beanspruchten Bereichen sollte der Kork allerdings entsprechend behandelt werden. Man kann ihn, wie auch Parkett, ölen, oder versiegeln um ihn zu schützen.
Gesundheit
Kork ist durch seine Elastizität angenehm für die Gelenke und den Rücken. Er wirkt wärmedämmend und ist da er die Raumtemperatur annimmt immer angenehm fußwarm. Der Boden ist, wie oben schon erwähnt, durch seine Elastizität, gleichzeitig noch schalldämmend, dass heißt klackernde Absätze gehören der Vergangenheit an. Auch für Allergiker ist er gut geeignet, da er durch die Versiegelung keinen Staub und Schmutz annimmt.
Entstehung
Der Bodenbelag entsteht durch gemahlene Korkteilchen die unter hohem Druck, mit Zusätzen, zusammengepresst werden. Von den daraus entstehenden Korkblöcken werden dann später die Platten für den Bodenbelag abgeschnitten. Will man ein Naturprodukt erwerben, sollte beim Kauf darauf geachtet werden, dass keine chemischen Zusätze für die Herstellung des Kork Bodens verwendet wurden.
Belagarten
Es gibt Kork Bodenbeläge in zwei verschiedenen Varianten. Zum einen wäre hier der Massivkork, dieser ist 4 – 8 mm dick und zum anderen das Korkfertigparkett, eine Schicht Kork unterschiedlicher Dicke auf einem Trägermaterial, zu nennen.
Der Kork kann auf verschiedene Art und Weise vorbehandelt sein. Die verschiedenen Vorbehandlungen geben einen Aufschluss darüber wie der Belag im nachhinein wirkt und behandelt werden muss. Es gibt mit Lack vorversiegelten Kork, gewachsten bzw. geölten Kork und mit PVC beschichteten Korkbelag. Die beiden zuerst genannten müssen nach dem Verlegen nochmals nachversiegelt werden um die Nahtstellen zu schließen. Bei den gewachten bzw. geölten Platten ist zu beachten, dass sie pflegeaufwendiger sind als die anderen beiden Formen. Den mit PVC beschichteten Kork setzt man zumeist in sehr strapazierten Bereichen, wie z.B. Büros, ein.
Ebenfalls gibt es zwei Möglichkeiten es zu verlegen. Bei Klebekork, meist Massivkork, wird der Belag auf den Boden geklebt. Dieses ist sehr haltbar, allerdings muss der Untergrund sehr eben sein. Jede Unebenheit wird nachher zu sehen sein Das Korkparkett wird schwimmend verlegt. Durch Nut und Feder ist es selbst für den Laien recht einfach zu verlegen. Die schwimmende Verlegung lässt es zu, Teile die beschädigt wurden, einfach auszutauschen. Beim Korkbodenbelag ist noch zu erwähnen, dass je geringer die Dicke der Korkschicht, desto geringer ist die Lebensdauer des Belages. Das gilt für den Massivkork ebenso wie für das Korkparkett, bzw. Korkfurnier.
Kork ist in vielen Farbvarianten erhältlich. Es gibt ihn in seinen Naturtönen, in fertigen Farben und Dekoren, oder er kann individuell nach eigenem Geschmack eingefärbt werden. Genau wie beim Parkett kann auch Kork auf verschiedenen Arten verlegt werden. So kann jedem Zimmer eine individuelle Farbe und Note geben werden.
Fazit
Kork ist eine gesunde und gute Alternative zu anderen Fußboden Belägen. Er ist strapazierfähig und pflegeleicht. Aber auch wie bei anderen Artikeln sollte man nicht unbedingt zum günstigsten Angebot greifen, denn wie schon oben erwähnt je dünner die Korkschicht, desto kürzer ist die Lebensdauer des Bodens.
Bild:Paul Stock – Fotolia.com
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